Hinter dem Namen Quinta (eigentlich archaeotechnsicher Lagerverbund "Quinta Essentia"  - lat. für Quintessenz) verbirgt sich ein archaeotechnisch orientierter und nicht kommerzieller Lagerverbund, der sich auf die Arbeits- und Handwerkstechniken im europäischen 10. Jahrhundert (900 a.D. - 1.000 a.D) konzentriert. Wir gelten im juristischen Sinn als nicht eingetragener Verein im Sinn des bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) bzw. als Gesellschaft bürgerlichen Rechtes (GBR).

Wir, die Mitglieder dieses Verbundes, bemühen uns im Rahmen dieser Epoche um eine möglichst korrekte geschichtliche Darstellung dieser Zeit. Dabei wollen wir ein museales  Niveau erreichen. Dies beinhaltet ein Mindestmaß an Grundwissen über dieses Zeitalter. Eine entsprechende Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Quellen, archäologischen Grabungsberichten und Abbildungen aus dieser Epoche sowie eine sachliche politische und religiöse Neutralität abseits der zeitgeschichtlichen Themen ist im Lagerverbund gerne gesehen und erwünscht.

Quelle: Byzantinischer Solidius Rückseite einer Replik, eigene Aufnahme.

Die Quinta geht an einigen Stellen bewusst experimentelle Kompromisse ein, wenn es aus Sicherheitsgründen oder aus Gründen der Befundlage und der verfügbaren Quellen notwendig ist.

 Unser Ziel ist es, das alte Handwerk aus dieser Zeit im Rahmen von mittelalterlichen Märkten und musealen Veranstaltungen nicht nur zu zeigen, sondern die Arbeits- und Handwerkstechniken im Rahmen unserer Möglichkeiten für interessierte Laien begreifbar machen. Diese Vorgehensweise bietet nach unserer bescheidenen Meinung viele neue Möglichkeiten um dieses Leben, Handeln und Arbeiten im frühen Hochmittelalter für sich selbst zu erschließen.